Schreibinspiration vom Algorithmus – schreibdidaktische Designprinzipien zur Verwendung von ChatGPT für das schriftliche Argumentieren

Autor/innen

  • Maik Philipp Pädagogische Hochschule Zürich Autor/in
  • Mirjam Wolfangel Pädagogische Hochschule Zürich Autor/in
  • Valentin Unger Pädagogische Hochschule St. Gallen Autor/in
  • Cornelia Glaser Pädagogische Hochschule Heidelberg Autor/in

Abstract

Mit dem Aufkommen von ChatGPT als prominentem Vertreter von Chatbots, die auf der Basis von Large Language Models sinnvoll wirkenden Text in menschenähnlicher Sprache produzieren, ist die Schreibdidaktik theoretisch, empirisch und konzeptionell herausgefordert. Erste deutschdidaktische Reaktionen darauf differenzieren die Einsatzmöglichkeiten danach, ob ChatGPT einen normativ problematischen Ersatz für das eigene Schreiben bildet („Schreiben durch KI“ bei Schindler 2024 bzw. „Ghostwriter“ sensu Steinhoff 2025) oder eher als ein dynamischer und dialogischer, über Prompts potenziell verwertbare Rückmeldungen bzw. Inhalte produzierender Partizipant in einer Koaktivität fungiert („Schreiben mit KI“ laut Schindler 2024, bzw. „Writing Tutor“ gemäß Steinhoff 2025). Diesem zweiten Ansatz folgen das hier vorzustellende Projekt, dessen Förderansatz und die ihm zugrundeliegenden Gestaltungsprinzipien.

 

Der Beitrag hat das Ziel, die aktuellen Überlegungen in einem 2024 gestarteten Projekt hinsichtlich des spezifischen Einsatzes von ChatGPT für das Argumentieren knapp zu beschreiben und zu erläutern. Dabei fungieren „didaktische Designprinzipien“ als Rückgrat und stehen darum im Zentrum des Beitrags. 

Literaturhinweise

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Veröffentlicht

2025-06-16

Ausgabe

Rubrik

Theoretische Modellierung und Konzeptualisierung von KI beim Schreiben