Schreibinspiration vom Algorithmus – schreibdidaktische Designprinzipien zur Verwendung von ChatGPT für das schriftliche Argumentieren

Autor/innen

  • Maik Philipp Pädagogische Hochschule Zürich Autor/in
  • Mirjam Wolfangel Pädagogische Hochschule Zürich Autor/in
  • Valentin Unger Pädagogische Hochschule St. Gallen Autor/in
  • Cornelia Glaser Pädagogische Hochschule Heidelberg Autor/in

Abstract

Generative künstliche Intelligenz lässt sich als Mittel der Inhaltsgenerierung und damit zum Planen als Teil des Schreibens verwenden. Mit dieser Prämisse stellt der Beitrag aus dem Entwicklungsteil eines Forschungsprojekts Grundsatzüberlegungen vor, wie schriftliches Argumentieren in der Sekundarstufe unterstützt werden kann. Die Darstellung erfolgt anhand dreier verketteter schreibdidaktischer Designprinzipien. Diese beinhalten, dass Lehraktivitäten begründet zu Lernaktivitäten führen und diese wiederum in erwartbare Outcomes münden, die für weitere Verarbeitungsschritte nötig sind. Die Annahme ist hierbei, dass ChatGPT für das anfänglich nötige divergente Denken hilfreich ist, dass aber die Schreibenden im sich anschließenden kooperativen konvergenten Denken gefordert sind und bleiben, um ihr individuelles Schreiben zu koordinieren und ihren eigenen Text zu erstellen.

Literaturhinweise

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Veröffentlicht

2025-06-16

Zitationsvorschlag

Philipp, M., Wolfangel, M., Unger, V., & Glaser, C. (2025). Schreibinspiration vom Algorithmus – schreibdidaktische Designprinzipien zur Verwendung von ChatGPT für das schriftliche Argumentieren. Leseräume, 11, 1–5. https://chost53.zim.uni-wuppertal.de/index.php/lr/article/view/20