„Subjektive Involviertheit und genaue Wahrnehmung miteinander ins Spiel bringen“
Überlegungen zur Spezifikation eines zentralen Konzepts für den Literaturunterricht
Abstract
Der Aspekt „Subjektive Involviertheit und genaue Wahrnehmung miteinander ins Spiel bringen“ liegt auf einer anderen Ebene als die anderen zehn Aspekte literarischen Lernens. Er greift die Interaktion von Leser und Text als grundlegendes Prinzip des Textverstehens auf und knüpft an eine traditionsreiche literaturdidaktische Streitfrage an, die in Bezug auf alle anderen Aspekte mitgedacht werden muss: Wie ist das Verhältnis zwischen den Belangen der Lernenden und dem literarischen Text als Unterrichtsgegenstand auszutarieren? Der vorliegende Beitrag differenziert aus, welche Facetten der Auseinandersetzung mit Literatur Spinners Aspekt impliziert. Mit dieser Konzeptspezifikation soll eine Grundlage geschaffen werden, um Unterrichtsmerkmale zu erfassen, die potenziell geeignet sind, die erwünschte „Wechselbeziehung zwischen subjektiver Involviertheit und genauer Textwahrnehmung“ (Spinner) anzuregen. Die theoretischen Überlegungen werden anhand von Unterrichtsbeispielen zu Julia Francks Text „Streuselschnecke“ konkretisiert.
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