Brauchen wir eine Medienverbunddidaktik?
Zur Funktion kinderliterarischer Medienverbünde im Literaturunterricht der Primar− und frühen Sekundarstufe
Abstract
Eine konzeptionelle Berücksichtigung kinderliterarischer Medienverbünde kann insbesondere im Literaturunterricht der Grundschule und der frühen Sekundarstufe I umfängliche literarästhetische Handlungsmöglichkeiten eröffnen und Lernchancen erweitern. Für die Etablierung einer Medienverbunddidaktik will der Beitrag einen Begründungsrahmen liefern, der sich fundieren lässt in kultursoziologischen und lerntheoretischen Ansätzen. Im Zentrum der Argumentation steht die These, dass kinderliterarische Medienverbünde Übergänge zu höherer Komplexität ermöglichen und im angeleiteten Umgang mit ihnen literarästhetische Schemata erweitert werden können. Erste Analysen einer qualitativ empirischen Studie zu Medienverbundrezeptionen im Unterricht sollen diese These stützen.
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