Hurrelmann revisited: Rekonstruktion und Kontextualisierung ihrer Beiträge zur Geschichte der Kinder- und Jugendliteratur für eine fachhistoriografische Perspektive
Abstract
Bettina Hurrelmann war nicht nur eine der führenden Literatur- und Mediendidaktikerinnen in der Bundesrepublik Deutschland nach der pragmatischen Wende von 1968, sondern erwarb sich auch bleibende Verdienste als innovative Kinder- und Jugendliteraturwissenschaftlerin, die sich mit Fragen der Geschichtsschreibung der Kinder- und Jugendliteratur tiefgründig und profiliert auseinandergesetzt hat. Der Beitrag rekonstruiert und kontextualisiert Hurrelmanns Wirken in diesem literarischen Feld und ordnet ihre Dissertation, wichtige Aufsätze und die von ihr mitherausgegebenen Handbücher zur Geschichte der Kinder- und Jugendliteratur des 19. Jahrhundert in eine Fachgeschichte der Kinder- und Jugendliteraturforschung ein. Dabei wird deutlich, dass Hurrelmann auch auf diesem Gebiet eine facheinschlägige Diskurse poin-tiert prägende Wissenschaftlerin gewesen ist. Mit Scharfsinn und Weitsicht brachte sie ihre eigene Perspektive in die kinder- und jugendliteraturgeschichtliche Diskussion ein. Sie ge-langte dabei zu erstaunlichen Befunden. Einige, wie ihre Auffassung von romantischer Kinder-literatur, wurden innerhalb der Forschungscommunity mitunter kontrovers diskutiert.
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