Mehrdeutigkeit im Literaturgespräch gelingend bearbeiten:
Beobachtungen zum Unterricht zu Bronskys Scherbenpark in vier Lerngruppen der Sekundarstufe 1
Abstract
In der Literaturdidaktik wird häufig argumentiert, dass eine starke Lenkung des Gesprächs durch die Lehrperson mit der Mehrdeutigkeit literarischer Gegenstände inkompatibel wäre. Besonders häufig werden solche Gespräche abgelehnt, bei denen die Lehrperson im Vorfeld spezifische und eindeutige Verstehensziele plant, die von den Lernenden lediglich nachzuvollziehen sind. Mit unserem Konzept des Lernunterstützenden Literaturgesprächs reagieren wir auf diese verkürzte Sicht auf lenkendes Lehrer*innenhandeln. Mit einer Fallstudie zeigen wir, welche Formen lenkenden Gesprächshandelns eine gelingende Begegnung mit literarischer Mehrdeutigkeit ermöglichen – und welche Formen einer gelingenden Begegnung eher abträglich sind.
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