Sprachliche Bildung in der heterogenen Gesellschaft

Autor/innen

  • Michael Becker-Mrotzek Universität Köln Autor/in

Abstract

Unsere Gesellschaft zeichnet sich durch sprachliche und kulturelle Heterogenität aus; ob und inwiefern sich das Phänomen selbst in den letzten Jahren verändert hat oder sich lediglich ihre Wahrnehmung und Thematisierung, soll in diesem Beitrag nicht verhandelt werden. Es geht vielmehr um die Frage, was daraus für den Deutschunterricht und die sprachliche Bildung folgt. Ausgehend von dem Ziel, dass es Aufgabe der Schule in einer demokratischen Gesellschaft ist, allen Kindern und Jugendlichen unabhängig von ihrer Herkunft und ihren Ressourcen die bestmögliche Sprachbildung zu vermitteln, soll gefragt werden, worin diese sprachliche Bildung besteht und wie sie erreicht werden kann. Dabei werden zum einen basale, vor allem schrift-sprachliche Kompetenzen in den Blick genommen, die überhaupt erst die Möglichkeiten einer Partizipation an einer literal geprägten Gesellschaft und ihren (Bildungs-)Institutionen ermöglichen. Hier werden neue didaktische Konzepte vorgestellt. Und zum anderen geht es um die Frage, wie derartige Konzepte in der Schule implementiert werden, d. h. welche organisatori-schen Voraussetzungen geschaffen und über welche Expertise Lehrkräfte verfügen müssen

Literaturhinweise

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Veröffentlicht

2022-12-14

Zitationsvorschlag

Becker-Mrotzek, M. (2022). Sprachliche Bildung in der heterogenen Gesellschaft. Leseräume, 8, 1-11. https://chost53.zim.uni-wuppertal.de/index.php/lr/article/view/50