Schriftliches Erzählen. Emotionale Involvierung in Schülertexten der 8. Schulstufe

Autor/innen

  • Veronika Österbauer Institut des Bundes für Qualitätssicherung im österreichischen Schulwesen Autor/in
  • Wolfgang Schörkhuber Universität Salzburg Autor/in
  • Helga Längauer-Hohengaßner Pädagogische Hochschule Salzburg Autor/in
  • Alexander Steiger Institut des Bundes für Qualitätssicherung im österreichischen Schulwesen Autor/in

Abstract

Das Potenzial, Leser/innen emotional zu involvieren, gilt als ein zentrales Merkmal von Erzähltexten.
Dennoch sind Textmerkmale zur Bewertung von „emotionaler Involvierung“ bislang kaum systematisch untersucht. Die vorliegende Studie unterzieht daher 100 repräsentative Schülertexte aus der Bildungsstandardüberprüfung Deutsch 2016 (8. Schulstufe) in Österreich zuerst einem holistischen, danach – mithilfe eines auf narratologischer Basis entwickelten Modells – einem analytischen Rating, um folgenden Fragen nachzugehen: Wie häufig kommen die im Modell definierten Mittel in Erzähltexten der 8. Schulstufe vor? Wie stark ist deren Potenzial zur emotionalen Involvierung? Die Ergebnisse zeigen, dass grundsätzlich nur ein relativ geringer Anteil der Schülertexte das Potenzial aufweist, emotional zu involvieren. Wo emotionale Involvierung vorliegt, erweist sich die funktionale Retardation als zentrales Merkmal.

Literaturhinweise

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Veröffentlicht

2022-12-14

Zitationsvorschlag

Österbauer, V., Schörkhuber, W., Längauer-Hohengaßner, H., & Steiger, A. (2022). Schriftliches Erzählen. Emotionale Involvierung in Schülertexten der 8. Schulstufe. Leseräume, 8, 1-30. https://chost53.zim.uni-wuppertal.de/index.php/lr/article/view/58