Dennoch: Pädagogik
Gesellschafts- und Selbstkritik als Bedingung einer in Bildung begründeten Pädagogik
Abstract
Der Beitrag ergreift Partei für Pädagogik! Er richtet sich gegen die Liquidierung genuin pädagogischen Denkens und Handelns durch die herrschende Bildungspolitik und einer ihr dienenden Erziehungswissenschaft in den PISA–Dezennien. An die Stelle der Pädagogik sind theoretisch unangemessene aber politisch gewollte Steuerungsphantasien getreten, die wesentlich aus der Betriebswirtschaft und Psychometrie stammen. Demgegenüber wird das spezifische Theorie-Praxis-Verhältnis der Pädagogik als systematisch entscheidend in Erinnerung gerufen. Das Plädoyer für ein genuin pädagogisches Verständnis von Erziehung, Bildung und Schule verlangt allerdings eine gesellschafts- und selbstkritische Re-Vision von Pädagogik. Eine solche pädagogische Re-Orientierung eröffnet neue Handlungsmöglichkeiten für eine selbstbewusste Pädagogik, die angesichts der überfälligen Systemtransformationen, Schule als Bildungsraum begreift, als Ort des Verstehens, um einen kritischen Blick auf sich und die Welt zu kultivieren.
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