Strategien von Studierenden im Umgang mit literarästhetischen Texten
Abstract
Strategiewissen gilt auch 20 Jahre nach den Ergebnissen der ersten PISA Studie als wesentlicher Indikator für Leseverstehen. Literarisches Lesen erfordert allerdings offensichtlich leserseitige auch andere als die aus der Leseforschung zu Sachtexten bekannten Lesestrategien. Die Spezifik der Textverarbeitung beim literarischen Lesen ist jedoch weitgehend unerforscht. Solche Strategien der literarischen Textverarbeitung auf empirischer Grundlage beschreiben zu können, ist Ziel der vorgestellten Studie. Ihre Datengrundlage sind die Verarbeitungsprozesse von literarischen Texten von etwa 600 Frankfurter Lehramtsstudierenden.
Der Beitrag skizziert das Design der Studie und das Vorgehen bei der Datenerhebung. Schwerpunktmäßig werden zwei der insgesamt vierzehn induktiv-deduktiv gebildeten Kategorien aus der qualitativen Inhaltsanalyse vorgestellt. Erste Auffälligkeiten in einer Datenteilmenge werden diskutiert. Gezeigt wird, dass ästhetische Erfahrungen, anders als bislang theoretisch diskutiert, mit der Aktivierung von verstehensleitenden Schemata einhergehen können. Der folgende Beitrag spiegelt den Stand des Forschungsprojektes im Januar 2020 wider.
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