„Also Lesen ist immer ein Entwicklungsraum.“

Bestimmungsfaktoren zum Literaturbegriff und Implikationen für den Literaturunterricht

Autor/innen

  • Teresa Sansour Universität Oldenburg Autor/in
  • Karin Vach Pädagogische Hochschule Heidelberg Autor/in
  • Stefanie Köb Pädagogische Hochschule Heidelberg Autor/in
  • Frauke Janz Pädagogische Hochschule Heidelberg Autor/in
  • Karin Terfloth Pädagogische Hochschule Heidelberg Autor/in
  • Peter Zentel Ludwig-Maximilians-Universität München Autor/in

Abstract

In Zeiten, in denen literarische Texte im Deutschunterricht zunehmend eine marginale Rolle einnehmen, geht dieser Beitrag der Frage nach, welche Potenziale Literatur unverzichtbar für die Bildung der nächsten Generation machen. Antworten dazu liegen von Schriftsteller*innen vor, die an einem Schreibprojekt des Frankfurter Literaturhauses mitgewirkt haben. Die Ergebnisse aus insgesamt 13 qualitativen Interviews mit den Schriftsteller*innen werden hinsichtlich der Bestimmungsfaktoren von Literarizität dargestellt und diskutiert. Die Ausführungen der Schriftsteller*innen sind nicht nur in literaturwissenschaftlicher, sondern auch in didaktischer Hinsicht aufschlussreich. Sie zeigen, dass sich die Beschäftigung mit literarischen Texten im Unterricht lohnt. Ausgehend von den Interviews werden daher Implikationen für eine Neuaus-richtung des Literaturunterrichts abgeleitet.

Literaturhinweise

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Veröffentlicht

2020-10-16

Zitationsvorschlag

Sansour, T., Vach, K., Köb, S., Janz, F., Terfloth, K., & Zentel, P. (2020). „Also Lesen ist immer ein Entwicklungsraum.“ : Bestimmungsfaktoren zum Literaturbegriff und Implikationen für den Literaturunterricht. Leseräume, 6, 79-93. https://chost53.zim.uni-wuppertal.de/index.php/lr/article/view/75