Sprachliche Bildung, Bildungssprache und die Sprachlichkeit der Literatur

Autor/innen

  • Marcus Steinbrenner Pädagogische Hochschule Luzern image/svg+xml Autor/in

Abstract

In meinem Beitrag problematisiere ich Einseitigkeiten im vorherrschenden Konzept von Bildungssprache, wie die schlichte Gleichsetzung mit sprachlicher Bildung und die fehlende ästhetische Dimension. An Arbeiten, die sich mit dem frühen Schriftspracherwerb beschäftigen, kann deutlich werden, wie wichtig ein ästhetischer Zugang zu Literalität über Literatur gerade auch für Kinder aus schriftfernen Milieus oder für Kinder mit Deutsch als Zweitsprache ist. Unter anderem ausgehend davon lege ich eine erste Spur, wie ein erweitertes Konzept von Bildungssprache aussehen könnte, das „Von der Freiheit des poetischen Sprechens“ (Trabant 2008, 276 im Anschluss an Eugenio Coseriu) und damit von einer bestimmten Auffassung der Sprachlichkeit von Literatur ausgeht und das für alle Schulstufen und Schularten relevant ist.

Literaturhinweise

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Veröffentlicht

2018-05-26

Zitationsvorschlag

Steinbrenner, M. (2018). Sprachliche Bildung, Bildungssprache und die Sprachlichkeit der Literatur. Leseräume, 4, 7–21. https://chost53.zim.uni-wuppertal.de/index.php/lr/article/view/92