Die Dichotomisierung von lesebezogenen Deutungsmustern am Übergang von der Schule an die Universität – Teilergebnisse einer qualitativen Längsschnittstudie
Abstract
Der Beitrag befasst sich aus qualitativ-rekonstruktiver Perspektive mit der Entwicklung von Deutungsmusterderivaten bezogen auf Lesen, Literatur und Texte am Übergang von der Schule an die Universität. Im Fokus steht die These, dass Deutungsmusterderivate respektive Deutungsmuster bezogen auf das Lesen in dieser Phase verstärkt in zwei unterschiedliche, voneinander getrennte Bereiche zerfallen (Dichotomisierungsthese). Diese Bereiche – das private, informelle Lesen und das institutionelle, schulische, universitäre Lesen – werden mit verschiedenen bewussten und unbewussten Zuschreibungen versehen, wodurch dem Lesen unterschiedliche Relevanz und Funktion zugeschrieben wird. Ebendieses Phänomen wird im Rahmen des Beitrages anhand empirischer Daten (narrative Interviews im biografischen Längsschnitt, die mittels der sozialwissenschaftlichen Hermeneutik ausgewertet werden) illustriert und diskutiert.
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