Frühe Zugänge zu Schrift-Sprachlichkeit

Texte zu literarischen Figuren und Medienfiguren am Ende von Klasse 1: Vergleich 1992/94 und 2014

Authors

  • Mechthild Dehn Universität Hamburg Author
  • Petra Hüttis-Graff Universität Hamburg Author

Abstract

Texte, die Kinder Ende Klasse 1 zu literarischen Figuren und zu Medienfiguren schreiben, erlauben mit den Textformen, die sie finden, und ihrer Auswahl einer Figur Einblicke in Zugänge dieser Schreibnovizen zu Schrift-Sprachlichkeit und zu ihren Rezeptionserfahrungen.
Wir vergleichen zwei Textkorpora, die 1992/94 und 2014 zu dieser Aufgabe am Ende von Klasse 1 (jeweils in 18 Klassen) erhoben wurden. Weinhold (2000) hat das erste Korpus imHinblick auf die Textformen untersucht, die die Kinder wählen, um „Text als Herausforderung“ zu bewältigen. Wir haben das zweite Korpus den Kategorien von Weinhold zugeordnet und ihre Perspektive der Schreibprozessforschung im Hinblick auf den Begriff „elementare Schriftkultur“ ergänzt. Wir fragen danach, ob und inwiefern sich die Vielfalt medialer Erfahrung, wie sie in den Texten erkennbar wird, in 20 Jahren verändert hat, wir untersuchen Unterschiede dieser Zugänge im Hinblick auf Sozialstatus und Mehrsprachigkeit und diskutieren die Bedeutung solcher Einblicke in literale und mediale Rezeptionserfahrungen für den Grundschulunterricht, also auch die Funktion dieser Aufgabenstellung.

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Published

2018-05-26

How to Cite

Dehn, M., & Hüttis-Graff, P. (2018). Frühe Zugänge zu Schrift-Sprachlichkeit: Texte zu literarischen Figuren und Medienfiguren am Ende von Klasse 1: Vergleich 1992/94 und 2014. Leseräume, 4, 49–77. https://chost53.zim.uni-wuppertal.de/index.php/lr/article/view/95