Poetologische Überzeugungen und literarisches Verstehen
Abstract
Die einem kompetenten literarischen Lesemodus zugrunde liegenden Überzeugungen sind bisher nur selten empirisch fundiert in den Blick genommen worden. Dabei ist die Frage, wie und in welcher Form sich Lernende die Spielregeln literarischer Kommunikation aneignen, d.h. welche Überzeugungen sie zum Umgang mit Literarizität und Fiktionalität entwickeln, durchaus von literaturdidaktischem Interesse. Deshalb soll im folgenden Beitrag zunächst theoretisch entfaltet werden, wie das Verhältnis von Überzeugungen und literarischen Lese- und Verstehensprozessen gefasst werden kann. In einem nächsten Schritt werden auf der Basis von Daten aus einer Lautes-Denken-Studie zu lyrischen Texten poetologische Überzeugungen systematisch differenziert. Schließlich soll in einem Fallbeispiel die Verknüpfung zu den zu beobachtenden literarischen Lesehandlungen hergestellt werden.
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