Der Tanz des Bären
Zur intransparenten Transparenz von Kaspar Spinners „Elf Aspekten des literarischen Lernens“
Abstract
Der vorliegende Beitrag fragt nach der sprachlichen Form und diskursiven Funktion der „Elf Aspekte“. Wie immunisiert sich der Text gegen Kritik? Welche unausgesprochenen Annahmen liegen seiner Diktion zu Grunde? Wie reproduziert sich die pädagogische Diskursmacht? Die Untersuchung entzieht sich der affirmativen Versuchung, die darin besteht, die Art und Weise, wie der Text spricht, zu akzeptieren, um dann auf der inhaltlich-argumentativen Ebene diese oder jene Modifikation vorzuschlagen. Der rote Faden der Untersuchung besteht darin zu fragen, welches die andere Seite eines Textes ist, der wie kaum ein anderer in der Lage ist, Einverständnis zu erzielen. Unterschieden wird denn auch zwischen einem manifesten Text und einem Kryptotext.
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