Lesekompetenz – neue prozessuale Herausforderungen im kritisch-evaluativen Lesen und ihre Folgen für das Kompetenzkonstrukt

Autor/innen

  • Maik Philipp Pädagogische Hochschule Zürich Autor/in

Abstract

Lesekompetenz verändert sich als Konstrukt unter den Bedingungen zunehmender Digitalisie-rung. Eine markante Erweiterung des Lesekompetenz-Konstrukts lässt sich in den Prozessen des evaluierenden Lesens identifizieren. Diese Prozesse werden im Beitrag unter dem Sammel-begriff „epistemisch wachsames Lesen“ geführt, drei von ihnen – Corroboration, Sourcing und epistemisches Validieren – lassen sich aus aktuellen Lesetheorien ableiten. Diese Prozesse, die als Strategien modelliert werden, erfüllen diverse Funktionen. Zudem sind sie in den verschie-denen Modellierungen als Verbund beschrieben und in ihrem Verbund lässt sich ein Zielhori-zont kompetenten Lesens konturieren. Alles in allem deuten sich damit markante Aufwertun-gen des Evaluierens als Teil kompetenten Lesens an.

Literaturhinweise

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Veröffentlicht

2023-12-21

Zitationsvorschlag

Philipp, M. (2023). Lesekompetenz – neue prozessuale Herausforderungen im kritisch-evaluativen Lesen und ihre Folgen für das Kompetenzkonstrukt. Leseräume, 9, 1-25. https://chost53.zim.uni-wuppertal.de/index.php/lr/article/view/35