Auf dem Weg zu einer Didaktik des Vorlesens

Zur Lernbarkeit prosodiebezogener Sprech- und Lesefähigkeiten

Autor/innen

  • Gloria Littwin Pädagogische Hochschule Karlsruhe Autor/in

Abstract

Der vorliegende Beitrag setzt sich kritisch mit dem traditionellen didaktischen und methodischen Vorgehen der Vermittlung von Vorlesekompetenz an SchülerInnen der Sekundarstufe auseinander, berichtet über ein alternatives Unterrichtsvorhaben, welches prosodiebezogene Sprech- und Lesefähigkeiten ohne explizites Regelwissen vermittelt, und überprüft, welche Lernfortschritte dabei feststellbar sind und welche Aufgaben sowie Übungen sich hierfür anbieten. Dem Projekt liegt ein weiter Prosodiebegriff zugrunde, der stimmlich-körperliche Realisierungsformen einschließt; unter prosodiebezogenem Vorlesen wird folglich die Kompetenz verstanden, beim Vorlesen bestimmte sprecherische sowie mimische und gestische Gestaltungsmittel einzusetzen. Das Forschungsprojekt verzeichnet einen signifikanten Lernzuwachs bei den prosodiebezogenen Sprech- und Lesefähigkeiten und fordert als Konsequenz die Ausarbeitung einer fundierten Didaktik des Vorlesens.

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Veröffentlicht

2020-10-09

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Zitationsvorschlag

Littwin, G. (2020). Auf dem Weg zu einer Didaktik des Vorlesens: Zur Lernbarkeit prosodiebezogener Sprech- und Lesefähigkeiten. Leseräume, 5, 59−81. https://chost53.zim.uni-wuppertal.de/index.php/lr/article/view/85