Hör- und Lesetext
Diese drei Zugänge (siehe Abschnitt 4.3.2 (Stand 27.10.2026)) integrieren als einzelne Komponenten einen unterschiedlichen Blick auf das Werk; in Kombination vermitteln sie wiederum auf makrogenetischer Ebene den Text als Werk. Der erste Zugang ermöglicht seinem Namen entsprechend den Zugriff auf die zunächst erschienene Druckfassung sowie die 1992 gesendete Hörspielfassung. Der Zugriff auf den Text der einzelnen Fassungen erfolgt aufgeteilt in die jeweils 19 Figurationen. Diese Systematik berücksichtigt einerseits die inhärente Textlogik von So eine Freiheit und ist andererseits das Ergebnis einer rechtlichen Vereinbarung mit dem RBB.
Die einzelnen Ansichten1 der beiden Fassungen werden jeweils durch eine eigene Transkription ergänzt (siehe Abbildung 7.2). Die Renotation des Hörspieltextes hat allerdings nicht die sichernde Funktion sonstiger editorischer Transkription, sondern versucht vielmehr, durch die Verschriftlichung ein eigenes Angebot der hörenden wie lesenden Lektüre des Hörspiels zu machen. Laut Schmedes kann die Renotation auch als Hörspielprotokoll verstanden werden, welches die Komplexität des Hörspieltextes durch Verschriftlichung und damit zugleich durch Decodierung der einzelnen Zeichensysteme reduziert.2 Die Wiedergabe des renotierten Hörspieltextes erfolgt im Stil einer Partitur – die einzelnen ‚Spuren‘ dieser Partitur sind jeweils einem bestimmten Zeichensystem zuzuordnen. Die Form der Visualisierung korrespondiert unmittelbar mit dem zugrundeliegenden editorischen Textbegriff. Während die horizontale Ausdehnung die zeitliche Ausdehnung bzw. den zeitlichen Verlauf symbolisiert, zeigt die vertikale Anordnung das Verhältnis der einzelnen Zeichensysteme und deren zeitliche Überlagerung an. Die partiturierte Wiedergabe der Hörspielrenotation wird damit zur (Re-)Montage, welche
die Abschnitte nicht nur einem einzigen Merkmal folgend miteinander kombiniert [...], sondern der über die gleichzeitige Bewegung einer ganzen Kette von Linien über eine Reihe von Abschnitten hinweg charakterisiert wird. Von diesen Linien folgt jede ihrem eigenen kompositorischen Lauf und ist zugleich untrennbar mit dem allgemeinen kompositorischen Lauf des Ganzen verbunden.3
Hierzu wird ergänzend eine Visualisierung des Audiosignals bzw. der Messung des Signals als Pseudo-Oszillogramm dargeboten. Sowohl Renotation als auch Oszillogramm werden beim Abspielen des Hörspielausschnitts mit diesem synchronisiert, und die entsprechende Textstelle wird in der Renotation farblich hervorgehoben. So betrachtet liegt diesem Vorgehen gewissermaßen Jandls und Mayröckers Bild des Hörspiels als doppelter Imperativ zugrunde, denn so kann, ganz im Gegensatz zum sonst üblichen Vorgehen von Hörspieleditionen, beispielsweise als Teil von Gesamtausgaben, dieses durch Abspielen tatsächlich gehört werden.4 Die Renotation wiederum macht den akustischen Text, ähnlich wie ein Transkript eines handschriftlichen Manuskripts, lesbar und erleichtert so die Betrachtung der spezifischen akustischen Ästhetik Wührs – denn
wen also sowohl Textgenese als auch die Bearbeitungen, Verschiebungen, Schnitte, Montagen, kurz die Prinzipien einer spezifischen akustischen Ästhetik [Wührs] interessieren, der muss den Audiotext transkribieren und mit einem genauen, nachvollziehbaren Zeitindex versehen.5
Grundlage der hier in Abbildung 7.2 gezeigten Darstellung ist eine vorangehende Transkription, aufbauend auf dem Gesprächsanalytischem Transkriptionssystem (GAT) und einer anschließend Codierung in TEI-XML. Die Prinzipien der Transkription, Codierung und anschließenden Verarbeitung sind in 6.3 erläutert. Diese Renotation und die partiturartige Darstellung erheben nicht den Anspruch, die Komplexität der Audiofassung des Hörspiels abzubilden, vielmehr geht es
um das Kenntlichmachen von akustisch schwer zu differenzierenden Höreindrücken, also um das beschreibende Erschließen dessen, was sich akustisch in voller Komplexität vollzieht.6
Dokumentarchiv
Die zweite Möglichkeit, auf die digitale Edition zuzugreifen, ist das Dokumentarchiv. Während sich der erste Zugang (Hör- und Lesetext) auf die Präsentation der beiden veröffentlichten Fassungen beschränkt, bietet das Dokumentarchiv den Zugriff auf das mehrmediale dossier génétique in seiner Gesamtheit. Der Ausgangspunkt der Präsentation sind hier nicht textgenetische Bündelungen, wie etwa im Falle von Arthur Schnitzler digital, sondern die einzelnen Dokumente selbst. Das Archiv bildet so zunächst lediglich die Überlieferung der Bestandteile des dossier génétique ab. Eine tabellarische sowie eine ‚galerieartige‘ Anzeige erlauben ein spezifisch am Nutzer*inneninteresse ausgerichtetes Ergründen der Gesamtmenge der hier abgebildeten Einzeldokumente bzw. -texte. Die tabellarische Ansicht präsentiert ein Verzeichnis aller Dokumente in Form einer weitestgehend strukturlosen Liste, die in Kombination mit den zur Verfügung stehenden Filtern die gezielte Suche nach einer Teilmenge ermöglicht. Demgegenüber visualisiert die Galerieansicht das Korpus in einer Draufsicht und versucht, die Quantität der Überlieferung in den digitalen Raum zu transportieren. Diese Ansicht zeigt durch den Aufbau (Ordnung + Unterteilung) zugleich den textgenetischen Arbeits- und Entwicklungsprozess an. Galerie- wie auch tabellarische Ansicht werden aus den gleichen Datenquellen gespeist: den Metadaten, die in den Transkriptionen der einzelnen Dokumente codiert sind, sowie den zugehörigen ausgegliederten Annotationen. Beide übersetzen ein und dieselben Informationen im Interface in disjunkte Zustände.7 Nach Andrews / Zundert ‚sprechen‘ beide also in einer eigenen Sprache über die Archivmaterialien und die Informationen, die im Rahmen der editorischen Erschließung aus ihnen gewonnen wurden:
It is now clear that any interface is inevitably developed, and its arguments will be couched, in a particular semiotic environment that is extensively shaped by the cultural contexts of the author of a text, its editor, and its audience. The elements of user interface – visuals, colour, dynamic interaction – belong to this semiotic environment and, as such, constitute in themselves a kind of language.8
Der Vergleich der beiden überblicksartigen Darstellungen in Abbildung 7.3 offenbart diesen Unterschied besonders deutlich.9 Die tabellarische Ansicht orientiert sich in ihrer Struktur und Anordnung an der klassischen Form eines Registers und legt Wert auf Funktionalität und Übersichtlichkeit. Die Galerieansicht hingegen ist in ihrer skeuomorphen Anordnung und Struktur an die tatsächliche Form eines Archivs angelehnt und präferiert die Präsentation und Visualisierung der Materialien. Die Filter im oberen Bereich des Dokumentarchivs wirken sich auf beide Ansichten gleichermaßen aus – jedoch auf unterschiedliche Weise. So werden in der Galerieansicht die nicht relevanten Dokumente lediglich abgedunkelt dargestellt, aber nicht ausgeblendet. Die tabellarische Ansicht hingegen zeigt nur noch die tatsächliche Menge der gefilterten Dokumente an. Beide Ansichten sind, auch in Kombination mit den verschiedenen Filtermöglichkeiten, stabil referenzierbar. Alle Werte werden als Parameter an die URL angehängt und beim Aufruf der Seite durch die zugehörige Komponente (siehe C.2.3.3) ausgelesen.10
Die überblicksartige Darstellung des Dokumentarchivs ermöglicht zugleich den Zugriff auf die einzelnen Dokumente selbst. Die Präsentation der Materialien des avant-texte orientiert sich dabei an der Wiedergabe der Druckfassung. Diese dokument- und seitenbasierte Einzelansicht stellt das Faksimile sowie die (semidiplomatische) Transkription in einer synoptischen Ansicht gegenüber. Wie in der Ansicht der Druckfassung ist ein ‚komplexer Image Viewer‘ die Grundlage für die Wiedergabe der Digitalisate, die durch integrierte Zoomfunktionalität im Detail betrachtet werden können. Ein wesentliches Merkmal der Darstellung der archivalischen Materialien ist die enge Verknüpfung zwischen Transkript und Digitalisat: Wird im Transkript eine Stelle mit der Maus ‚überfahren‘, dann wird die korrespondierende Stelle im Digitalisat hervorgehoben, was den Nutzer*innen wiederum die möglichst leichte Nachvollziehbarkeit und Überprüfung der editorischen Übertragung des Textes ermöglichen soll.
Darüber hinaus bietet die Einzelansicht (Abb. 7.4) im Wesentlichen vier weitere Hauptfunktionalitäten:
Ein Kontextmenü, welches Informationen zu textgenetischen Beziehungen zu anderen Einzeldokumenten – dem relationalen Modell dieser Edition (vgl. 6.4.7) entsprechend – anzeigt.
Eine inhaltliche-textuelle Verknüpfung zur vorangehenden und nachfolgenden Dokumenten innerhalb der jeweiligen Fassung (TextF). Dies ermöglicht ein einfaches Blättern innerhalb einer Fassung.
Ein Panel zur Auswahl verschiedener Textzustände des jeweiligen Dokuments, wodurch der Entstehungs- und Schreibprozess auf meso- sowie mikrogenetischer Ebene dargestellt wird. Die einzelnen Textzustände bilden eine oder mehrere Textschichten eines einzelnen TextD ab.
Eine korpusübergreifende Suche, die die Wiederverwendung der einzelnen Verse bzw. Segmente in anderen Dokumenten anzeigt und per Mausklick auf einen Einzelvers aufgerufen werden kann. Diese Funktionalität adressiert explizit Wühr-Philolog*innen und erlaubt die kontextübergreifende Untersuchung von Rekurrenz und Variation im multimedialen Werkkomplex.
Textgenetisches Labor
Präsentation von Fassungen im textgenetischen Labor
Das textgenetische Labor vervollständigt als dritte Einstiegsmöglichkeit in die digitale Edition die verschiedenen Zugriffsoptionen auf den digitalen Werkkomplex. Während die ersten beiden Ansichten der hier vorliegenden Edition in erster Linie den Text einzelner Fassungen in ihrer konkreten medialen Realisierung präsentieren, ermöglichen sie jedoch keine vergleichende Lektüre und damit den Nachvollzug der textgenetischen Entwicklung über mehrere Fassungsstufen hinweg, wie dies bspw. synoptisch-schichtende Apparate in Print-Editionen erlauben. Dieser Zugang ist als Lösungsvorschlag für ebendiese Nutzungsanforderung zu verstehen. Dafür ist ein Wechsel des Betrachtungsausschnittes notwendig: Das Dokumentarchiv sowie der Hör- und Lesetext nehmen vorderhand lediglich das einzelne Dokument bzw. eine veröffentlichte Textfassung in den Blick. Sofern allerdings „der Anspruch, Textbildungsprozesse bei umfangreicher zwischenhandschriftlicher (textträgertranszendierender) Varianz zu rekonstruieren“ besteht, offenbart sich an dieser Stelle zunächst ein „Darstellungsproblem [...], das mit dem alleinigen Fokus auf die mediale Einheit der einzelnen Seite nicht lösbar ist“.11 Obwohl auch die diversen Einzelansichten eine freie Kombination verschiedener Einzeldokumente und so den Vergleich mehrerer Fassungen durch individuelle Zusammenstellung der Benutzer*innen erlauben, ist anzunehmen, dass diese freie Wahlmöglichkeit im Konflikt mit der angenommenen Erwartungshaltung aller Nutzer*innengruppen steht, die Textentwicklung möglichst einfach nachvollziehen zu können. Es bedarf stattdessen einer Zugriffsmöglichkeit, die die Rezeption explizit steuert und einer Darstellungsform, die das editorische Fachwissen zugänglich macht. Der Editor muss hier im digitalen Vermittlungsraum zugleich auch als ‚Guide‘ fungieren, der durch das Geflecht des textgenetischen Entwicklungsprozesses führt.12
Der erste Ansichtsmodus präsentiert in visuell-abstrakter Form zunächst eine grafische Darstellung der Fassungen einer Figuration, ihrer Überschneidungen sowie Differenzen und damit des Schreibprozesses selbst. In einer Matrix werden nach dem Vorbild des Darstellungsmodells, wie es u. a. in den von Zeller besorgten C.F. Meyer-Ausgaben zu finden ist13, paradigmatisch-temporale und syntagmatische-texuelle Dimensionen korreliert. Die Gestaltung des Interfaces bzw. der Visualisierung ist angelehnt an die makrogenetischen Darstellungen der Faust-Edition. Die Funktionalität hingegen ist inspiriert durch ein visuelles Experiment von Jan-Erik Stange, in dem dieser Erich Kästners Roman Fabian mit der zugehörigen Originalfassung Der Gang vor die Hunde in einer Visualisierung in Beziehung zueinander setzt.14
Auf der vertikalen Achse der visuellen Darstellung sind die eindeutig zu identifizierenden Fassungen (TextF) einer Figuration abgetragen, beginnend beim ersten handschriftlichen Entwurf bis zur epigenetischen Überarbeitung und der schließenden Hörfassung. Horizontal werden hingegen die einzelnen textuellen Segmente, repräsentiert durch Rechtecke, dargestellt, wobei im Falle der schriftlichen Fassungen Rahmungen Gruppierungen einzelner Segmente bzw. Verse zu visuell identifizierbaren Einheiten (Strophen) anzeigen. Die Korrelation von chronologischer Entwicklung und textuellem Syntagma wird mit einer farblichen Codierung kombiniert, die die Varianz eines Segments im Verhältnis zum Segment in der vorangehenden Fassung anzeigt. In gelber Farbe werden Segmente mit Einzelstellenvarianz markiert, in rot hingegen Segmente, die sich vollständig unterscheiden – bspw. im Falle der Substitution eines ganzen Verses – und halbtransparentes Rot zeigt getilgte Verse an. Per ‚Mouseover‘ wird das jeweils aktuelle Segment in türkis sowie die Entsprechungen in den anderen realisierten Fassungen hervorgehoben. Ergänzend dazu wird in einer von der Visualisierung abgegrenzten Kolumne der Text des Segments der ausgewählten Fassung sowie die Entsprechungen der anderen Fassungen angezeigt. Visuelle und textuelle Ebene werden so auf Ebene der einzelnen Segmente unmittelbar zueinander in Bezug gesetzt. Darstellung und Funktionalität des Apparats folgen hier weitestgehend dem ‚Visual Information Seeking Mantra‘ von Ben Shneiderman: „Overview first, zoom and filter, then details-on-demand“.15
Der visuell-abstrakte Ansichtsmodus des digitalen Apparates vermittelt auf den ersten Blick einen Gesamteindruck vom textgenetischen Entwicklungsprozess einer Figuration sowie den verschiedenen Arbeits- und Schreibphasen Wührs, insbesondere erkennbar an der farblichen Markierung sowie der unterschiedlichen textuellen Ausdehnung der einzelnen Fassungstexte. Bezugseinheit ist hier allerdings stets das einzelne Segment – davon ist die Präsentation im textuell-konkreten bzw. -synoptischen Ansichtsmodus (vgl. Abb. 7.5, rechts), welcher in einer individuell konfigurierbaren Synopse die fortlaufenden Texte der Fassungen gegenüberstellt, abzugrenzen.16 Ähnlich wie im vorherigen ersten Ansichtsmodus ist auch hier eine Interaktion per Mouseover möglich, welche die farbliche Markierung entsprechender Segmente in anderen Fassungen initiiert. Ergänzend hierzu erlaubt dieser Ansichtsmodus jedoch auch das Abspielen des Hörtextes selbst, bei gleichzeitiger Synchronisation mit den textuellen Fassungen, ebenfalls markiert durch farbliche Hervorhebung in türkis. Horizontale und vertikale Achse sind in diesem Modus, im Vergleich zur Visualisierung des ersten Ansichtsmodus, vertauscht. Der Prozess der Textbildung ist in dieser Ansicht nicht nur in seiner Gesamtheit und strikt chronologisch wiedergegeben, sondern wird auch in den tatsächlich abgefassten und editorisch rekonstruierten Fassungen sowie anhand der inner- und zwischenhandschriftlichen Varianz ablesbar.17 Der Betrachtungsausschnitt wechselt so von der makro- und mesogenetischen Ebene zur meso- und mikrogenetischen. Die Kolumnen der Synopse sind mit den Quelldokumenten und deren Ansicht im Dokumentarchiv verknüpft, was den unmittelbaren Nachvollzug textgenetischer Hypothesen durch die editorische Vermittlungsinstanz erlaubt.
Die Präsentation der Textgenese im textgenetischen Labor wird durch einen kombinierten Ansichtsmodus ergänzt, welcher versucht, die Vorteile der beiden anderen Modi zu kombinieren. Die grafische Repräsentation des Apparats wird hier kombiniert mit dem vollständigen Text einer Fassung. Dies erlaubt einerseits die Lektüre eines realisierten TextF, zeigt aber zugleich Änderungsoperationen in anderen Fassungen im Verhältnis hierzu an.18
Für Detailansichten siehe Abbildungen B.2.3 (Stand 27.10.2026) und B.2.4 (Stand 27.10.2026).↩︎
Vgl. Schmedes: Medientext Hörspiel. Ansätze einer Hörspielsemiotik am Beispiel der Radioarbeiten von Alfred Behrens, S. 119 sowie Abschnitt 2.1 (Stand 27.10.2026) dieser Arbeit.↩︎
Eisenstein: Vertikalmontage, hier S. 242 zit. nach Hörner: Polyphonie und Audiovision, S. 150.↩︎
Vgl. Jandl und Mayröcker: Rede anlässlich der Verleihung des Hörspielpreises der Kriegsblinden 1969.↩︎
Epping-Jäger: Rolf Dieter Brinkmann. ‚Die Wörter Sind Böse‘ / ‚Wörter Sex Schnitt‘, S. 52.↩︎
Andrisević: „mit den Augen hören“ – polyphone Notationen im Hörspiel. Partituren von Paul Wühr, Ferdinand Kriwet und Helmut Kopetzky, hier S. 105.↩︎
Vgl. Andrews und van Zundert: What Are You Trying to Say? The Interface as an Integral Element of Argument, S. 5.↩︎
Andrews und van Zundert: What Are You Trying to Say? The Interface as an Integral Element of Argument, S. 11↩︎
Für Detailansichten siehe Abbildungen B.2.5 (Stand 27.10.2026) und B.2.6 (Stand 27.10.2026).↩︎
Die Konstruktion von zitierfähigen URLs, die Query-Parameter enthalten, ist nicht unbedingt ideal. Wünschenswert wäre es, URLs im Sinne des REST-Paradigmas zu gestalten. Da die Edition selbst aber statisch generiert ist und keine serverseitige Logik enthält, ist dies schlicht aus technischen Gründen nicht möglich. Zur Adressierung im Sinne des REST-Gedanken vgl. Fielding: Architectural Styles and the Design of Network-based Software Architectures, S. 90ff.↩︎
Lukas: Archiv – Text – Zeit. Überlegungen zur Modellierung und Visualisierung von Textgenese im analogen und digitalen Medium, S. 42.↩︎
Vgl. Dillen: The Editor in the Interface. Guiding the User Through Texts and Images, S. 37.↩︎
Vgl. Nutt-Kofoth: Textgenese analog und digital, S. 13f.;↩︎
Vgl. Stange, Jan-Erik: Visuelle Möglichkeiten der Textkollation anhand des Beispiels eines Vergleiches von Erich Kästners ‚Fabian’ und ‚Der Gang vor die Hunde‘.↩︎
Shneiderman: The Eyes Have It. A Task by Data Type Taxonomy for Information Visualizations, hier S. 337.↩︎
Der Text der Hörfassung wird hier als Transkript reduziert auf den Wortlaut wiedergegeben.↩︎
Vgl. Lukas: Archiv – Text – Zeit. Überlegungen zur Modellierung und Visualisierung von Textgenese im analogen und digitalen Medium, S. 46.↩︎
Mit Rüdiger Nutt-Kofoth lässt sich argumentieren, dass diese Ansicht der eigentlichen Aufgabe textgenetischer Darstellung – der „Verdeutlichung der traditionellen Änderungsoperationen Hinzufügung, Wegnahme, Umstellung und Auswechslung von Textstadien“ – noch einmal stärker verpflichtet ist. Nutt-Kofoth: Textgenese analog und digital, S. 18.↩︎